Das Radio ist tot. Es lebe das Radio!

Die gute alte Zeit. Eine Radiosendung, Gebäck und ein Tässchen Tee oder Kaffee.

Ja – die Zeiten, in der die ganze Familie sich abends vor einem Radio versammelte, um der Lieblingssendung zu lauschen, sind lange vorbei. Newsportale im Internet oder Kurznachrichten-Apps informieren den Informationssuchende und werden permanent aktualisiert. Das ist meist schneller als jede Radio-Nachrichtensendung. Dabei hat das Medium Radio in diesem Punkt noch die Nase vorn, zumindest im direkten Vergleich mit den aufwändiger produzierten TV-Nachrichten oder gar der Tageszeitung, die erst am nächsten Tag erscheint. Trotzdem haben wir in den letzten Jahren mehr als einmal die Meinung gehört, dass Radio-PR-Beiträge ein alter Hut seien. Im Kommunikationsmix sozusagen zu old-school, die Dinosaurier unter den PR Maßnahmen im Vergleich zu Socialmedia-Kampagnen oder Influencer-Marketing.

Aber irgendwie hat es das gute alte Radio geschafft, seit Jahren stabile Nutzungszahlen zu erreichen und zu halten. 56,6 Millionen Hörer jeden Tag, die rund vier Stunden lang Radio hören. Statistisch gesehen wird nur zwischen 1,6 Sendern gezappt. Man bleibt also “seinem“ Programm treu. Radio ist, wie es schon einmal in der Werbung hieß, der Soundtrack unseres Lebens.

Radio-Nutzung stabil

Vier Stunden Hördauer am Tag, kein schlechtes Ergebnis für einen Dinosaurier. Oder kennen Sie viele Menschen, die vier Stunden am Tag YouTube Videos von irgendwelchen selbst ernannten Influencern ansehen? Keine geistig gesunden wahrscheinlich…
Radio ist mit mehr als 80 % Anteil das mobile Medium in Deutschland. Und solange wir beim Autofahren zwar Musik, Beiträge und Nachrichten hören, aber nicht ansehen dürfen, so lange wird das Radio diesen Spitzenplatz behalten. Ja, tatsächlich wird ein Großteil der Online-Videos heute über Smartphones abgerufen. Aber die gleichen Nutzer hören das Programm ihres Lieblingssenders ebenfalls on demand über ihr Handy. Ja, tatsächlich versammelt sich heute niemand mehr um den
wandschrankgroßen Rundfunkapparat, um am Abend der Lieblingssendung zu lauschen. Heute nutzt man den PC, das Tablet oder den internetfähigen Fernseher, um sich zu informieren, zu chatten und in den sozialen Medien unterwegs zu sein. Weil man aber selten gleichzeitig eine E-Mail schreiben und ein Video ansehen kann, steigt in den Abendstunden auch der Onlinezugriff auf die Radioprogramme.

Wer also seine Zielgruppe erreichen will, sollte ruhig mal old-school denken und auf Radio setzen, immer noch das Begleitmedium Nummer eins von zig Millionen Hörern.

Radio-PR.net
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